Berliner Energietage 2022: Jetzt kostenlos anmelden!

Podiumsdiskussion: Die Aufzeichung jetzt online!

Es brennt. Quo vadis Biomethan? Wann kommt der Wasserstoff? Und wer baut die ganzen EE-Anlagen? In diesem Spannungsfeld diskutierten wir unter Moderation vom Energieexperten Heiko Lohmann vor mehr als 200 Teilnehmern über wirklich machbare Lösungswege. Die Aufzeichnung ist jetzt auf unserer Webseite verfügbar!

Wir übernehmen die Anmeldung, die Administration und die Förderanträge rund um den Betrieb Ihrer KWK-Anlage!

Im Interesse einer erfolgreichen Wärmewende hat sich die ASUE dazu entschlossen, ihre Kenntnisse über KWK-Themen aktuellen und zukünftigen Prosumern zur Verfügung zu stellen. Damit erspart Ihnen der ASUE KWK-Service ungewohnten und teilweise aufwendigen Behördenverkehr, sorgt für eine fristgerechte Abwicklung und sichert alle ordnungsgemäßen Meldungen.

Empfang des ASUE-Newsletters: Probleme bei der Übertragung gelöst

Beim Übergang in den DVGW mußten wir gemäß DSGVO eine neue Freigabe von Ihnen einholen. Wir konnten nun das Problem, das zu vielen Misserfolgen bei der Übertragung geführt hat, lösen. Sie können sich jetzt manuell wieder für den Empfang unseres Newsletters anmelden. Prüfen Sie auch Ihren Spam- oder Junk-Ordner auf die Bestätigung von uns!

Weiter zur ASUE-Broschüre Vom Niedrigstenergiehaus zum Hocheffizienzhaus

Vom Niedrigstenergiehaus zum Hocheffizienzhaus

Die ASUE hat sich der Aufgabe gestellt, die wesentlichen Grundzüge der effizienten Gebäudeplanung für ein Hocheffizienzhaus in einer Broschüre zusammenzufassen. An 14 berechneten Beispielen wird erläutert, wie sich verschiedene Technologien zur Heizung und Warmwasserbereitung kombinieren lassen, um hinsichtlich Effizienz und Wirtschaftlichkeit ein Optimum zu erreichen.

Innovationspreis der Deutschen Gaswirtschaft

Alle zwei Jahre verleihen die Verbände der deutschen Gaswirtschaft den durch die ASUE gegründeten Innovationspreis der Deutschen Gaswirtschaft.

Innovative Quartiersversorgung

Was ist eigentlich ein Quartier und welche Technologien eignen sich für dessen Versorgung? Diese ASUE-Broschüre soll bei der Quartiersentwicklung unterstützen und durch faktenbezogene Technlogiedarstellung nachhaltige und tragfähige Beschlüsse ermöglichen.

 
 

Pressemeldung

Die ASUE wird Teil des DVGW

Berlin, 27. August 2021 – Der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) und die Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch (ASUE) haben gestern in Berlin die Integration der ASUE in den DVGW vertraglich besiegelt. Sie zielt darauf ab, die Tätigkeit der ASUE unter Einbindung der Ressourcen des DVGW bestmöglich fortzuführen und ihr Know-how und ihre Expertise zu sichern. Im Fokus stehen dabei die Themen Effizienz und Wasserstofftransformation der Gaswirtschaft.

Die Gaswirtschaft und die Energiewende

Die öffentliche Diskussion über Klimawandel und Energiewende drängt die Gaswirtschaft zum Handeln. In den letzten Jahren erfuhren die Netze multiple Änderungen und auch die Zusammensetzung der Marktteilnehmer konsolidierte sich. So fusionierten beispielsweise RWE und Innogy und stellten ihre Geschäftsbereiche auf zukunftsfähige Konzepte um.

Für die ASUE und andere Verbände der Gas- und Energiewirtschaft bedeuten diese Umstellungen ebenfalls Veränderungen. Der Markt bereinigte sich ein Stück weit, während sich neuartige Effizienz-Technologien erfolgreich behaupten konnten. Nun werden diese Technologien und ihre Anwendung durch die Einführung von Wasserstoff einer neuerlichen Prüfung unterzogen, an der sich die ASUE mit ihren beliebten Veröffentlichungen gerne beteiligt.

Jürgen Kukuk in den Ruhestand verabschiedet

Mit der Integration in den DVGW werden die Informations- und Kommunikationsarbeit der ASUE ebenso wie ihre Gremien unter einer fachlichen Anpassung optimiert. Durch den direkteren Zugriff auf Informationen und durch schlankere Strukturen können DVGW-Forschungsergebnisse ebenso wie technologische Marktübersichten noch umfassender in eine öffentlichkeitsgerechte Form gebracht werden.

Mit der Integration tritt unser langjähriger Geschäftsführer Jürgen Stefan Kukuk in den Ruhestand. Resümierend hält er fest: „Die Herausforderungen im Zusammenhang mit einer klimaschonenderen Energieversorgung erfordern die Bündelung von Kräften auch seitens der Verbände. Wir freuen uns, dass das spezifische ASUE-Know-how im DVGW eine valide Perspektive erhält und in das weit verzweigte Kompetenznetzwerk des Vereins einfließt, das diesen Herausforderungen erfolgreich begegnet.

Für Hans-Joachim Polk, Vorstand Infrastruktur und Technik der VNG AG, endet mit der Integration auch seine mehr als dreijährige Amtszeit als Präsident der ASUE. Er hatte die Aufgabe am 24. Mai 2018 übernommen, nachdem Dr. Ludwig Möhring aus dem Amt scheiden musste. „Die Funktion als ASUE-Präsident hat mir immer wieder vor Augen geführt, wie wichtig die Aufklärung über sparsame und umweltschonende Technologien auf Gasbasis ist und bis auf Weiteres bleibt. Von den Synergien, die durch die Integration in den DVGW freigesetzt werden, profitieren Industrie, Fachunternehmen, Architekten, Planer sowie Endanwender durch eine effektivere Aufarbeitung der Themen und weiterhin professionelle Veranstaltungsformate. Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der ASUE unter der Leitung von Jürgen Kukuk ausdrücklich für die erfolgreiche Arbeit und wünsche ihnen für die Fortführung ihrer Aufgaben im DVGW alles Gute.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unserer Geschäftsstelle wechseln im Rahmen der Integration in den DVGW und setzen ihre bisherige Arbeit nach einer fachlichen Anpassung an die Strukturen des DVGW fort.

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Stellungnahme

Gemeinsamer Appell der Gaswirtschaft: „Biomethan-Potenziale dauerhaft und zukunftsgerichtet nutzen“

Berlin, 11. Februar 2021 – Biogas ist ein wichtiger Baustein, um den Gasmarkt 2050 über alle Anwendungen und Sektoren hinweg klimaneutral zu gestalten. In einem gemeinsamen Appell fordern zwölf Verbände der Gaswirtschaft daher nun bessere Rahmenbedingungen für biogene Energieträger.

Die Verbände stellen klar: „Biogas als Naturprodukt und erneuerbarer Energieträger ist jederzeit schnell verfügbar, vielseitig einsetzbar und ein wichtiger Baustein der Energieversorgung von heute und morgen. Auf Erdgasqualität aufbereitet und als Biomethan in die vorhandene Gasinfrastruktur eingespeist, kann es jederzeit gespeichert und zu den Verbrauchern transportiert werden. Die Anwendungsmöglichkeiten sind enorm vielseitig und können einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten.“

Um die vorhandenen nachhaltigen Potenziale des Biomethans dauerhaft zu sichern und zukunftsfest zu gestalten, fordern die Verbände:

  • Die Fortsetzung des Gasdialogs mit dem angekündigten Bioenergie-Dialog für eine verlässliche Bestimmung der zukünftigen Rolle von Biogas/Biomethan noch in dieser Legislaturperiode.
  • Die Anerkennung von Biomethan als innovative Lösung im Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG).
  • Die Anerkennung der vNNE (vermiedenen Netzentgelte) für Biomethan über 10 Jahre hinaus für den Zeitraum des Anlagenbetriebs mind. jedoch für die EEG-Förderdauer in der GasNZV.
  • Die Berücksichtigung als EE im Bundesprogramm effiziente Wärmenetze (BEW) und gleichsam bei der Betriebsmittelförderung.
  • Eine Überführung der Förderprogramme ins Bundesprogramm effiziente Gebäude (BEG).
  • Die Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen im Gebäudeenergiegesetz (GEG).
  • Die gleichwertige Anerkennung in der steuerlichen Förderung bei der Nutzung in Hybridanlagen.
  • Eine ambitionierte Umsetzung der RED II für Kraftstoffe sowie im Wärme- und Kältebereich unter Berücksichtigung der gasförmigen Biomasse.
  • Schaffung eines Rechtsrahmens, um die Potentiale von Wasserstoff aus Biomethan und dessen mögliche Kohlenstoffsenke zu nutzen (z.B. über 38. BImSchV).
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Broschüre

Wasserstoffanwendung in Industrie und Energiewirtschaft

Der Wasserstoffbedarf in Deutschland betrug im Jahr 2020 ca. 500.000 t. Davon werden ca. 170.000 t durch Reformierung von Erdgas hergestellt, weitere 330.000 t entstanden als Nebenprodukt in chemischen Prozessen. Dieser Bedarf wird sich durch Energie- und Wärmewende deutlich erhöhen.

Diese Broschüre führt die wichtigsten industriellen Nutzungs- und Erzeugungspfade von grauem, blauem, türkisem und grünem Wasserstoff auf. Sie zeigt auf, in welchen Branchen Wasserstoffbedarfe zu verorten sind und gibt einen Ausblick, wie die zukünftige Vernetzung aussehen kann.

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Termin/Veranstaltung

Erfolgreich nur im Team: Grüne Gase und Grüner Strom - Wie gelingt die Energie- und Wärmewende?

Die Zeit befindet sich im Wandel. Nie waren die Chancen für eine tatsächliche Energie- und Wärmewende größer: Machen!, statt könnte, hätte, müsste und sollte. Doch auch unter Druck reißen die Diskussionen um kleine und große Details nicht ab.

Ein disruptiver Ansatz ließ die mehr als 200 digitalen und persönlichen Gäste der am 5. Mai von ASUE und DVGW veranstalteten Session auf den 2022er Energietagen aufhorchen. Unter dem Titel „Erfolgreich nur im Team: Grüne Gase und Grüner Strom“ begann diese mit einer KeyNote von Prof. Kai A. Konrad (Max-Planck-Institut für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen). Seine überraschende These, Erdöl und Erdgas weiter zu fördern, dabei aber dauerhaft stofflich zu nutzen, um keine CO2-Emissionen zu erzeugen und dabei die Kosten für die fossilen Rohstoffe bis ins Unwirtschaftliche steigen zu lassen, stieß auf ein geteiltes Echo. Einerseits wurde den energiewirtschaftlich aktiven Teilnehmern ein für das Klima überaus gefährlicher „Rush-to-burn“ von verbilligten Energieträgern vor Auge geführt, anderseits fühlten sich Vertreter der erneuerbaren Energien von der klassischen Öl- und Gasindustrie vorgeführt.

Die Diskutanten waren sich anschließend unter der Moderation von energate-Redakteur Heiko Lohmann aber darin einig, dass insbesondere mit grünem Strom betriebene pyrolytische Verfahren ein großes Potenzial zur zukünftigen, klimaneutralen Energie- und Rohstoffversorgung besäßen. Dass der Bedarf an entsprechenden Produkten vorhanden sei, bestätigte Markus Staudt (BDH) mit seiner Antwort auf die Frage, ob Wasserstoff denn auch im Wärmemarkt zu finden sein werde: „Aber sicher!“. Dr. Volker Bartsch (DVGW) ergänzte final mit Blick auf die Ukraine: „Deutschland kann 300 TWh grüne Gase bereitstellen – mit überschaubaren Mitteln!“.

Moderation

Heiko Lohmann, energate (Enenergieexperte und Journalist)

KeyNote

Prof. Dr. Kai A. Konrad, Max-Planck-Institut für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen (MPI TAX), Direktor
Effektive Klimapolitik sollte Erdöl und Erdgas nutzen, aber nicht verbrennen!

Auf dem Podium

Markus Staudt, Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e.V. (BDH), Hauptgeschäftsführer

Dr. Volker Bartsch, Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V., Ordnungspolitik, Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Prof. Dr. Kai A. Konrad, Max-Planck-Institut für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen (MPI TAX), Direktor

Karsten Mitzinger Gewobag ED Energie- und Dienstleistungsgesellschaft mbH, Geschäftsführer

 

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vortrag

Die Dekarbonisierungsstrategie im Erdgasnetz

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Broschüre

Wasserstoff in meiner Heizung: Geht das?

Wasserstoff ermöglicht den emissionsfreien Betrieb von Heizungen. Wird er mit grünem Strom oder unter Abspaltung von Kohlenstoff aus Methan hergestellt, fallen auch Emissionen aus der Vorkette weniger stark ins Gewicht. Aber wie erklären Sie Ihren Kunden, Marktpartnern und Serviceanbietern die teilweise komplexen Technologien, die hinter der Gaswende stehen?

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