Bio-Erdgas: Regenerative Energie mit Zukunft

Erdgas und Biogas haben viele Gemeinsamkeiten. Beide Gase sind Naturstoffe und entstehen aus organischen Stoffen unter Luftabschluss.

Erdgas ist vor ungefähr 600 Millionen Jahren entstanden. Durch abgestorbene Kleinorganismen, Plankton und Algen, die sich auf dem Grund der Ozeane ablagerten und die von Gesteins- und Erdschichten überdeckt wurden, begann unter Luftabschluss und hohem Druck ein chemischer Prozess, der über Jahrmillionen die organischen Substanzen in gasförmige Kohlenwasserstoffe, also das jetzige Erdgas, umwandelte.

Biogas lässt sich mit entsprechender Aufbereitung auf Erdgasqualität (Bio-Erdgas/Biomethan genannt) veredeln und in vorhandene Erdgasnetze einspeisen. Das ist eine besonders rationelle Möglichkeit, regenerative Energien zu nutzen.

Biogas, Bio-Erdgas und Biomethan

Im Gegensatz zu verschiedenen anderen erneuerbaren Energien lässt sich Bio-Erdgas gut speichern, dem Bedarf entsprechend einsetzen und umweltschonend über das bestehende Erdgasnetz zum Nutzer transportieren. Bei der Verbrennung von Bio-Erdgas wird nur so viel Kohlendioxid freigesetzt, wie die zu ihrer Herstellung genutzte Biomasse zuvor der Atmosphäre entzogen hat.

Broschüre

Biogas/Biomethan – erneuerbare Energie aus der Leitung

Biogas/Biomethan - erneuerbare Energie aus der Leitung

Die Anfang 2018 neu erschienene ASUE-Broschüre liefert auf 20 Seiten (DIN A5) die wichtigsten Fakten der Herstellung und Verwendung von Biogas und Biomethan. In anschaulicher Weise...

Grafik

CO2-Ausstoß von Fahrzeugen


Grafik aus der Broschüre "Bio-Erdgas", Seite 45